Neue Freundschaften im Sand
Der Sandburgen-Wettbewerb am Fehmarner Strand erfordert Kreativität, Teamwork und vollen Einsatz von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Fotos: Eric Bauer / Stadtjugendfeuerwehr Springe
Eine Woche voller Strandbesuche, Abenteuer und neuen Freundschaften bot sich den 130 Teilnehmenden - darunter 82 Jugendliche - des Zeltlagers der Stadtjugendfeuerwehr Springe. Sie bauten ihre Zelte auf der Ostseeinsel Fehmarn auf. In zwei Reisebussen und mit acht Mannschaftstransportwagen (MTW) ging es auf den Campingplatz „Flügger Strand“.
Für die Organisatorinnen und Organisatoren der Feuerwehr bedeutete das Zeltlager wie immer einen „enormen logistischen Aufwand“, berichtet Feuerwehrsprecher Eric Bauer. Insgesamt mussten die Verantwortlichen etwa 1000 Quadratmeter Fläche mit 15 Zelten überdachen.
Dennoch blicken sie auf „ein rundum gelungenes Zeltlager“ zurück, so Bauer.
Der nur wenige Meter entfernte Ostseestrand sorgte bereits am ersten Abend für Abkühlung. Am Sonntag stand eine Zeltplatzrallye auf dem Programm, der Montag führte die Gruppe ins Meereszentrum auf der anderen Seite der Insel. Abends fand die traditionelle Zeltlagertaufe statt, bei der alle, die zum ersten Mal teilnahmen - ob Jugendliche oder Betreuer - feierlich in die Zeltlagergemeinschaft aufgenommen wurden.
Am Dienstag stand die Strandolympiade an, mit Spielen wie Limbo, Sandmalerei oder Schubkarrenrennen. Der Abend klang mit einem gemütlichen Kinoabend aus.
Am Mittwoch wartete ein Highlight der Reise: die Zeltlagerhochzeit. Zahlreiche Paare – viele davon hatten sich erst kurz zuvor beim Speed-Dating im Aufenthaltszelt kennengelernt – gaben sich symbolisch das Ja-Wort am Strand.
Nicht nur „Liebespärchen“ fanden sich auf Fehmarn, auch neue Freundschaften wurden geschlossen: Die Ortsfeuerwehr Ehra-Lessien war mit einer kleinen Gruppe aus Jugendlichen und Betreuern ebenfalls vor Ort. Spontan wurden gemeinsame Programmpunkte organisiert – etwa die Nachtwanderung am Donnerstagabend. „Ein tolles Beispiel für gelebte Kameradschaft und Zusammenhalt über Stadtgrenzen hinweg“, findet Bauer.
Der Donnerstag bot weitere Höhepunkte: Während sich eine Gruppe beim Adventure-Minigolf mit beweglichen Hindernissen messen konnte, ging es für die anderen beim Silo-Climbing in Burg bis zu 40 Meter in die Höhe.
Bevor am Samstag die Heimreise zurück an den Deister anstand, ging es am Freitag, dem letzten ganzen Tag, noch einmal an den Strand. Beim Sandburgen-Wettbewerb waren Kreativität und Teamarbeit gefragt, bevor am Abend bei „Schlag die Betreuer“ noch einmal Spannung und Spaß aufkamen – bei diesem Format traten Jugendliche in kleinen Spielen gegen ihre Betreuer an.
Nach einer Woche voller Erlebnisse, Teamgeist und vielen unvergesslichen Momenten hieß es schließlich: Zelte abbauen und ab in die Busse Richtung Heimat.
Die Stadtjugendfeuerwehr dankt allen Helferinnen und Helfern und Sponsoren, die das Zeltlager ermöglicht haben. Unterstützt wurde das Lager auch durch den Gerätewagen „Küche“ der Region.
Er trägt die Bezeichnung RFB 3. „Vier Kameradinnen und Kameraden aus Hemmingen sorgten mit großem Einsatz dafür, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Woche lang bestens verpflegt wurden“, so Bauer.

