Mit Teamgeist und Humor durch den Sand

Ihr Herz schlägt für den Volleyball: Die Teammitglieder vom TSV Groß Munzel gönnen sich nach dem Spiel eine Erfrischung. FOTOS: Wilk
Perfektes Wetter, beste Stimmung: Zum dritten Mal wurde der Beach-Volleyball-Cup auf dem Gelände des Rohmelbads angepfiffen. Vor allem die Zweitplatzierten bewiesen Teamgeist und Humor.
Beim dritten Beach-Volleyball-Cup im Rohmelbad ging es wieder sportlich zu. Veranstalter Resad Dedeic, Betreiber von „Royal Bar & Restaurant“ am Rohmelbad, zeigte sich begeistert vom Wetter und der Stimmung auf dem Platz. „Für die Volleyballspiele ist es perfekt – und die Leute sind top drauf.“ Mit dem klaren Ziel, den Beach-Volleyball-Cup dauerhaft zu etablieren, kündigte er bereits eine Fortsetzung im nächsten Jahr an.
Das Regelwerk wurde dieses Mal ein wenig gelockert. Erlaubt war nun der Einsatz sämtlicher Körperteile. Eine Neuerung, die vor allem bei den Nettelreder Fußballern gut ankam. Mit dabei waren zahlreiche Teams aus der Region aber auch von weiter her, darunter das „Royal-Team“ selbst, der SC Bad Münder, der TSV Groß Munzel, „Debeka GS Hameln“, die „Netz Ninjas“, eine Mannschaft vom Autohaus am Kurpark, das Team „Patchwork“, eine Gruppe von „Ardagh Glass“, das Team „848 Baywatch“, der „TSV Nettelrede“ sowie „Elite Bauunternehmen“. Letzteres sicherte sich den Turniersieg, gefolgt vom TSV Nettelrede. Auf dem dritten Platz landete das Team „Patchwork“. Die Spielerinnen des TSV Groß Munzel traten gemeinsam mit zwei Herren vom TB Stöcken an und hätten sich, wie Marcel Sachs erklärte, bei manchen Gegnern ein höheres Spielniveau gewünscht. Dass bei ihm der Volleyball buchstäblich Herzenssache ist, zeigt ein Tattoo auf seiner Brust: ein Sinusrhythmus mit integriertem Ball. Die Fußball-Kreispokalsieger des TSV Nettelrede bewiesen Teamgeist und Humor. Inoffiziell als „1. FC Malle“ gingen sie gleich mit zwei Mannschaften an den Start. Fazit: „Wir waren die Vollsten, haben aber performt.“ Ein Heimspiel war das Turnier für Dustin Bombe vom Team „Ardagh Glass“: „Ich bin schon als Kind oft im Freibad gewesen und freue mich, dass hier heute so etwas stattfindet.“ Auch Stadtbürgermeister Dirk Barkowski ließ sich das Event nicht entgehen. Dieses Mal war er allerdings nur als Zuschauer dabei, gemeinsam mit seiner Frau Nicole Ofner-Barkowski. Kommentar: „Ich finde das Rumstehen und Zusehen auch mal ganz gut.“ Selbst gespielt hatten er und seine Familie bei der ersten Ausgabe der Veranstaltung vor zwei Jahren. Der sportliche Teil endete mit einer Pokal- und Preisübergabe. Darauf folgte eine stimmungsvolle Aftershow-Party. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht.