Stelen-Zerstörung:25 Hinweise

Bad Münder. Gut 25 Hinweise sind bei der Polizei Bad Münder eingegangen – der entscheidende zur Überführung der Glasstelen-Zerstörer im Kurpark war bislang aber nicht dabei. Die Ermittlungen laufen auch knapp vier Wochen nach der Tat weiter.

In der Nacht zum 18. Mai hatten Unbekannte viele der erst kurz zuvor im Park aufgestellten Glasstellen der Ausstellung „Zeitenfluss“ umgekippt – und dabei eins der Kunstwerke zerstört. Der Vorfall warf ein Schlaglicht auf die Bemühungen, den Kurpark sicherer zu machen, die seitdem deutlich an Fahrt aufgenommen haben.

Nach Polizeiangaben stehen noch weitere Befragungen von Zeugen an. Die von mehreren Privatpersonen aus dem Umfeld des Organisators „Forum Glas“ ausgelobte Belohnung von 2000 Euro habe noch einmal für eine deutliche Resonanz gesorgt, teilte die Polizei auf NDZ-Anfrage mit: Die Zahl von 25 Hinweisen sei für mündersche Verhältnisse hoch.

Ergebnislos war die Sichtung von Videoaufnahmen verlaufen: Während der ersten Ermittlungen hatte sich die Polizei auch auf ein Fahrzeug konzentriert, das im zeitlichen Zusammenhang mit der Tat am Kurmittelhaus gefilmt worden war. Dessen Insassen hätten aber offenbar nichts mit dem Vorfall zu tun gehabt, hieß es gestern: „Die Hinweise haben wir nicht erhärten können“, so eine Sprecherin.

Bis wann die restlichen Hinweise abgearbeitet sind, ist noch offen. Nach dem Abschluss der Ermittlungen übergibt die Polizei ihre Ergebnisse an die zuständige Staatsanwaltschaft Hannover, die dann entscheidet, ob weiter ermittelt, das Verfahren eingestellt oder ob gar gegen einen mutmaßlichen Täter Anklage erhoben wird. Der offizielle Vorwurf lautet „Sachbeschädigung am Gemeinschaftseigentum“.